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Wernu

VW Bus Pfingst-Treffen Ihringen 2016

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VW Bus Pfingst-Treffen Ihringen 2016

Der Kaiserstuhl ohne kaiserlichem Wetter
Schon einige Wochen vor dem Treffen sagte mir Wernu, dass wir schlechtes Wetter haben werden, da die Eisheiligen genau an diesem Wochenende wüten. Ich aber sagte immer, dass man dies nicht soweit voraus sagen kann. Auch die Statistik im Internet war nicht auf meiner Seite, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. So fuhren wir bei Regen am Donnerstagabend los. Wernu war bereits dort und hat schon Vollgas gegeben mit Einrichten. Zu unserem Erstaunen war da bereits der Bullifahrer Thomy, aber jedoch ohne seinen geliebten VW- Bus sondern mit dem (Fiat Camper). Vera parkierte ihren T3 gleich daneben und somit waren wir mit unserem marinogelben T2b die Nummer 4. Einfach nur super. Nachdem ich eine schöne Furche beim Parkieren mit dem Bulli verursachte, hätte ich zugleich Spargeln pflanzen können. Wernu der Spargelkönig hat bereits für uns Spargeln zubereitet und wir tranken leckeren Ihringer Weisswein dazu. In der Nacht tauchten noch Wolfgang und Margit auf, sie wollten aber nicht wie ich eine Furche fahren und blieben auf dem Kiesplatz vorne. Am Morgen früh zeigte sich der Kaiserstuhl von seiner Sonnenseite. Zuerst machten wir im Schöpfli etwas Platz, damit wir bei schlechtem Wetter einen Unterschlupf haben. Ich hatte bereits von zu Hause aus Ihringer Rotwein bestellt und so machten wir uns später auf den Weg ihn abzuholen. In der Winzergenossenschaft wurden wir herzlich empfangen und die nette Frau meinte es gut mit uns und schenkte uns immer wieder verschiedene leckere Ihringer Weine ein. Auf nüchternen Magen zu degustieren war eine tolle Idee. Bei dieser lustigen Runde entstand gleich eine Idee für das nächste Ihringer Treffen. Am Freitag findet nämlich immer eine Führung durch die Winzergenossenschaft statt und alle Teilnehmer sind eingeladen mitzukommen. Dieser Punkt kommt auf jeden Fall aufs Programm fürs 2017. Der Marsch wieder zurück zum Treffen war weit und vor allem für Wernu, unseren „nicht gerne laufenden Mann“ war das zu weit, somit stärkten wir uns in einem Restaurant für die nächste Etappe. Danach stand noch Einkaufen auf dem Programm. Vollgepackt mit schwerer Last war der Weg ewig lang, aber auch das ging vorbei. Zurück auf dem Platz war da ein wunderschöner T2b, es war Barbara, welche diesen schönen Bulli hatte. Dieser war aus Süd-Afrika importiert, so etwas habe ich noch nie gesehen. Innen war alles edel gemacht und das Geschirr Original aus echtem Porzellan, der Wahnsinn. Der Tag ging langsam zu Ende und der Abend wurde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang versüsst. Am Samstag wurde unser Bulli-Platz etwas voller, es kamen noch Helmut und Helga zu uns mit einem T4 und Wohnwagen, weiter trudelten Carlo und Charly ein, beide mit einem T3. WOW was für eine Truppe, ich muss sagen, ich habe vorher noch nie so viele nette Menschen an einem Treffen kennen gelernt. Alle hatten etwas zu erzählen und so wurden Tipps und Tricks ausgetauscht. Andere hatten Erlebnisse zu erzählen oder einfach wer man ist und was man so tut ausser Bulli fahren. Es kamen auch viele Besucher, da war Goodi, welche wir in Kirchzarten kennengelernt hatten, oder ein junger Mann der eigentlich später mit Kumpels vorbeikommen wollte. Es kamen dann noch Bernhard und Anja mit einem T3 und blieben bei uns. So kam langsam aber sicher unser grosser Event des Treffens, nämlich das ultimative Spargelsüppchen und der leckere Ihringer Wein, welcher ich wie ein Esel geschleppt hatte. Vera die gute Fee hatte kurzerhand eine Erdbeertorte im VW Bus gezaubert, mit der sie uns überraschte. Wir hatten gemütliches Feuer beim Schöpfli und kochten nebenbei das Süppli. Therese schaffte es gerade noch pünktlich zum Suppenessen. Die arme musste natürlich wieder arbeiten am Samstag. Wir tranken etwas Wein und unsere Suppe kochte nebenbei. Die Stimmung wurde immer ausgelassener und es wurde gelacht, gegessen und getrunken. Der nächste Höhepunkt kam am späteren Abend mit der Tombola. Der Hauptpreis war ein Toiletten-Golf-Set, welches Bernhard und Anja gewonnen hatten. Bei feucht fröhlicher Stimmung gingen die ersten in die Heija und bei mir war um zwei Uhr auch ende Gelände und so gingen Nice und ich auch schlafen. Die harten Party Leute machten noch bis nach vier Uhr morgens durch. Was für ein gelungener Abend resp. Nacht. Am Sonntag ging es etwas ruhiger zu und her, so manche hatten wohl noch einen schweren Schädel und wieder andere sah man den ganzen Tag kaum. Take it easy war angesagt, beim Grillieren und plaudern ging dieser Tag schnell vorüber und Vera verliess uns, aber der Platz war bald wieder besetzt da Reiner noch mit seinem grünen T2b zu uns stoss. Er war auch in Kirchzarten bei uns in der Nähe, was ich aber damals nicht sah, war, dass da ein Dieselmotor drin war, also ein Wolf im Schafspelz. Die heutigen Besucher kamen noch in den Genuss unserer Spargelsuppe, da wir viel zu viel gemacht haben. Einige Besucher wollten doch schon lange gehen, aber waren nach Sonnenuntergang immer noch da, und das einfach weil‘s bei uns zu schön war. Am Montag war es am Morgen noch trocken, so begann ich als Frühaufsteher mit abräumen. Nach und nach standen mehr auf und ich bekam Verstärkung. Danach machten die meisten sein Schätzchen fahrbereit und fuhren davon. Auf dem Heimweg gingen Wernu, Therese, Charly, Nice und ich noch was Mampfen. Später in Bern verabschiedete sich Wernu mit seiner Monster Hupe auf der Autobahn und die kleine Karawane wurde kleiner. In Rubigen trennte sich auch der Weg mit Charly. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei und was bleibt sind die wunderbaren Erinnerungen an ein Hammer-Treffen.

Vize Präsident Mike

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