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Wernu

VW Bus Treffen Mörel VS 27. – 29.Mai 2016

VW Bus Treffen Mörel VS 27. – 29.Mai 2016

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Die Büssli Saison ist voll im Gang, so mussten wir nicht lange warten und konnten nach unserem geliebeten Ihringer Treffen ans nächste Treffen in Mörel fahren. Die Lage ist wunderschön und umgeben von mächtigen Felsen fühlt man sich hier sicher. Direkt neben dem Gelände bahnt sich die Rhone eiskalt ihren Weg das Tal hinab. Der ehemalige Campingplatz bietet immer noch genügend Infrastruktur, also ideal für ein Treffen.  Als wir am Freitag ca. um 19.00 eintreffen sind wir bereits Nummer 109. Vorbei an Bulliburgen fanden wir eine gemütliche Ecke im hinteren Teil und starteten den Aufbau. Schnell kamen wir noch während dem Aufbau ins Gespräch so, dass dies halt etwas länger ging. Wir haben Zeit und wollen geniessen, nicht stressen. Für unsere Freunde Charly und Barbara hielten wir direkt vor uns ein Plätzchen frei, da sie erst am Samstag kommen konnten. Freitag ist Raclette Tag in Mörel und das ganze für 15.-Fr. à discrétion, nicht schlecht. Nach dem Essen machten wir in der modifizierten Wäschetrommel Feuer und genossen mit unseren Nachbarn Geri und Anette ein Glas Wein. Als ihre Kinder schliefen besuchten wir die Bar und probierten einen Caipirinha mit Appenzeller. Hmm es gibt besseres aber auch kein schlechtes Getränk. Am Samstag wurden wir mit Sonne begrüsst und der Tag war so richtig warm, ja schon fast heiss. Wir konnten es fast nicht glauben, dass es auf der anderen Seite der Berge wie aus Kübeln goss. Aber die Nachricht musste stimmen, denn sie kam von Charly und Barbara welche im Anflug waren mit ihrem weissen T3. Nice und ich machten eine Runde auf dem Platz und gingen danach einkaufen im Dorf welches 15 Minuten zu Fuss entfernt ist. Ich merkte bereits am Morgen das mir nicht so gut war aber liess mir nichts anmerken, schliesslich können wir Bullifahrer auch mal auf die Zähne beissen. Zurück auf dem Platz waren unsere Freunde eingetroffen und schon fast fertig mit einrichten. So machten wir eine Runde und tranken ein Bierchen. Wir plauderten was das Zeug hält und die Zeit verging wie im Flug. Charly war früh aus den Federn, damit er noch einen Hörnli-Thonsalat zubereiten konnte und überraschte uns damit. Würste nahm er gleich auch noch mit und so war das Abendessen perfekt. Nice und ich kauften am Morgen Blätterteig Boden, Stalder Vanillecreme, Rahm und Erdbeeren, daraus machten wir einen Cremekuchen. Ich konnte nichts mehr essen da mir nicht mehr gut war, was aber unseren Nachbaren zu gute kam. So schnell wie die Reste der Creme und der Kuchen weg war, musste alles lecker gewesen sein. Kurz darauf legte ich mich etwas hin, während dessen die andern noch draussen beim Feuer plauderten. Die Details der kommenden Stunden erspare ich euch aber es ist ober peinlich mit einem Beutel durch die Büssligassen zu rennen. Wieder so ein Säufer der zu viel gesoffen hat werden sie wohl gedacht haben, aber dem war nicht so. Dies hat wohl auch den anderen die Stimmung verdorben und so gingen sie auch früh ins Körbchen. Der Sonntag war so wie ich mich fühlte, düster, bewölkt und verregnet . Der Regen durchnässte so alles was nicht gedeckt war und so war bald Aufbruch angesagt. Danke fürs Helfen denn ich mochte nicht wirklich. Mänu, ein alter bekannter  der letztes Jahr auch in Ihringen und Mörel war, zeigte allen, dass man mit 1,5 Bus noch gut aus dem Gelände fahren kann. Er hat einen T4, gefolgt von einem abgesägten T4 als Anhänger und so wussten wir das unsere Bullis das locker packen werden. Auf dem Nachhauseweg verabschiedeten wir uns auf der Raststätte und schauen auf ein weiteres schönes Treffen zurück. Es waren über 150 Bullis auf dem Platz, ein toller Erfolg.

Gute Fahrt wünscht euer Vizepräsi

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VW Bus Pfingst-Treffen Ihringen 2016

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VW Bus Pfingst-Treffen Ihringen 2016

Der Kaiserstuhl ohne kaiserlichem Wetter
Schon einige Wochen vor dem Treffen sagte mir Wernu, dass wir schlechtes Wetter haben werden, da die Eisheiligen genau an diesem Wochenende wüten. Ich aber sagte immer, dass man dies nicht soweit voraus sagen kann. Auch die Statistik im Internet war nicht auf meiner Seite, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. So fuhren wir bei Regen am Donnerstagabend los. Wernu war bereits dort und hat schon Vollgas gegeben mit Einrichten. Zu unserem Erstaunen war da bereits der Bullifahrer Thomy, aber jedoch ohne seinen geliebten VW- Bus sondern mit dem (Fiat Camper). Vera parkierte ihren T3 gleich daneben und somit waren wir mit unserem marinogelben T2b die Nummer 4. Einfach nur super. Nachdem ich eine schöne Furche beim Parkieren mit dem Bulli verursachte, hätte ich zugleich Spargeln pflanzen können. Wernu der Spargelkönig hat bereits für uns Spargeln zubereitet und wir tranken leckeren Ihringer Weisswein dazu. In der Nacht tauchten noch Wolfgang und Margit auf, sie wollten aber nicht wie ich eine Furche fahren und blieben auf dem Kiesplatz vorne. Am Morgen früh zeigte sich der Kaiserstuhl von seiner Sonnenseite. Zuerst machten wir im Schöpfli etwas Platz, damit wir bei schlechtem Wetter einen Unterschlupf haben. Ich hatte bereits von zu Hause aus Ihringer Rotwein bestellt und so machten wir uns später auf den Weg ihn abzuholen. In der Winzergenossenschaft wurden wir herzlich empfangen und die nette Frau meinte es gut mit uns und schenkte uns immer wieder verschiedene leckere Ihringer Weine ein. Auf nüchternen Magen zu degustieren war eine tolle Idee. Bei dieser lustigen Runde entstand gleich eine Idee für das nächste Ihringer Treffen. Am Freitag findet nämlich immer eine Führung durch die Winzergenossenschaft statt und alle Teilnehmer sind eingeladen mitzukommen. Dieser Punkt kommt auf jeden Fall aufs Programm fürs 2017. Der Marsch wieder zurück zum Treffen war weit und vor allem für Wernu, unseren „nicht gerne laufenden Mann“ war das zu weit, somit stärkten wir uns in einem Restaurant für die nächste Etappe. Danach stand noch Einkaufen auf dem Programm. Vollgepackt mit schwerer Last war der Weg ewig lang, aber auch das ging vorbei. Zurück auf dem Platz war da ein wunderschöner T2b, es war Barbara, welche diesen schönen Bulli hatte. Dieser war aus Süd-Afrika importiert, so etwas habe ich noch nie gesehen. Innen war alles edel gemacht und das Geschirr Original aus echtem Porzellan, der Wahnsinn. Der Tag ging langsam zu Ende und der Abend wurde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang versüsst. Am Samstag wurde unser Bulli-Platz etwas voller, es kamen noch Helmut und Helga zu uns mit einem T4 und Wohnwagen, weiter trudelten Carlo und Charly ein, beide mit einem T3. WOW was für eine Truppe, ich muss sagen, ich habe vorher noch nie so viele nette Menschen an einem Treffen kennen gelernt. Alle hatten etwas zu erzählen und so wurden Tipps und Tricks ausgetauscht. Andere hatten Erlebnisse zu erzählen oder einfach wer man ist und was man so tut ausser Bulli fahren. Es kamen auch viele Besucher, da war Goodi, welche wir in Kirchzarten kennengelernt hatten, oder ein junger Mann der eigentlich später mit Kumpels vorbeikommen wollte. Es kamen dann noch Bernhard und Anja mit einem T3 und blieben bei uns. So kam langsam aber sicher unser grosser Event des Treffens, nämlich das ultimative Spargelsüppchen und der leckere Ihringer Wein, welcher ich wie ein Esel geschleppt hatte. Vera die gute Fee hatte kurzerhand eine Erdbeertorte im VW Bus gezaubert, mit der sie uns überraschte. Wir hatten gemütliches Feuer beim Schöpfli und kochten nebenbei das Süppli. Therese schaffte es gerade noch pünktlich zum Suppenessen. Die arme musste natürlich wieder arbeiten am Samstag. Wir tranken etwas Wein und unsere Suppe kochte nebenbei. Die Stimmung wurde immer ausgelassener und es wurde gelacht, gegessen und getrunken. Der nächste Höhepunkt kam am späteren Abend mit der Tombola. Der Hauptpreis war ein Toiletten-Golf-Set, welches Bernhard und Anja gewonnen hatten. Bei feucht fröhlicher Stimmung gingen die ersten in die Heija und bei mir war um zwei Uhr auch ende Gelände und so gingen Nice und ich auch schlafen. Die harten Party Leute machten noch bis nach vier Uhr morgens durch. Was für ein gelungener Abend resp. Nacht. Am Sonntag ging es etwas ruhiger zu und her, so manche hatten wohl noch einen schweren Schädel und wieder andere sah man den ganzen Tag kaum. Take it easy war angesagt, beim Grillieren und plaudern ging dieser Tag schnell vorüber und Vera verliess uns, aber der Platz war bald wieder besetzt da Reiner noch mit seinem grünen T2b zu uns stoss. Er war auch in Kirchzarten bei uns in der Nähe, was ich aber damals nicht sah, war, dass da ein Dieselmotor drin war, also ein Wolf im Schafspelz. Die heutigen Besucher kamen noch in den Genuss unserer Spargelsuppe, da wir viel zu viel gemacht haben. Einige Besucher wollten doch schon lange gehen, aber waren nach Sonnenuntergang immer noch da, und das einfach weil‘s bei uns zu schön war. Am Montag war es am Morgen noch trocken, so begann ich als Frühaufsteher mit abräumen. Nach und nach standen mehr auf und ich bekam Verstärkung. Danach machten die meisten sein Schätzchen fahrbereit und fuhren davon. Auf dem Heimweg gingen Wernu, Therese, Charly, Nice und ich noch was Mampfen. Später in Bern verabschiedete sich Wernu mit seiner Monster Hupe auf der Autobahn und die kleine Karawane wurde kleiner. In Rubigen trennte sich auch der Weg mit Charly. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei und was bleibt sind die wunderbaren Erinnerungen an ein Hammer-Treffen.

Vize Präsident Mike

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